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Der Stör

Der Stör hat einen langen Torpedoförmigen Körperbau. Sein Rücken ist Bräunlich, Seitlich ist er silberschimmernd und der Bauch ist weißlich. Statt mit Schuppen ist die Haut auf Rücken, Seiten und Bauch mit Knochenschildern besetzt. Er hat ein unterständiges Maul mit Barteln vor dem Oberkiefer. Er ist ein Wanderfisch, der zur Laichzeit von Juni bis Juli aus dem Meer in die Flüsse aufsteigt, wo sie über festem Grund und Kiesbänken, in 2 bis 10 m Tiefe, im strömenden Wasser ablaichen. Der Aufstieg aus dem Meer in die Flüsse beginnt jedoch schon in den Monaten April und Mai. Die Jungfische verbleiben 1 bis 2 Jahre im Süßwasser und wandern dann ebenfalls ins Meer ab. Er ist der größte heimische anadrome Wanderfisch, bei dem die Männchen bis 2 m und die Weibchen sogar bis 6 m lang und über 400 kg schwer werden. Alter über 100 Jahre. Verbreitung: Früher gab es ihn großer Anzahl an den europäischen Küsten vom Nordkap durch das Mittelmeer bis ins Schwarze Meer, auch in der Ostsee, im Onega- und Ladogasee war er weit verbreitet. Raubfischerei, Wasserverschmutzung und Stromverbauungen haben dazu geführt, daß dieser stattliche Fisch heute in West- und Mitteleuropa sehr selten geworden ist. Nur in einigen großen Strömen, so in der Elbe, in der Gironde (Westfrankreich) und im Guadalquivir (Südspanien) steigen im Frühjahr noch wenige Störe auf.

 

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