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Der Goldfisch

Der Goldfisch ist eine durch die Chinesen in langen Zeiträumen aus C. auratus gibelio herausgezüchtete xanthoristische Abart, die als erster exotischer Zierfisch in Europa vor mehr als 200 Jahren eingeführt wurde. Früher wurde er meist in der sog. Goldfischglocke gehalten. Heute ist er weitgehend durch andere Zierfische verdrängt, so dass man ihn nur noch selten im Zimmeraquarium trifft. Dagegen ist der Goldfisch nach wie vor gern im Gartenteich gesehen, wo er infolge seiner Färbung besonders auffällt. Die Goldfärbung kann in der Tönung variieren, auch finden sich weiße und naturfarbene Exemplare, sowie in verschiedenen Farben gescheckte. Die Chinesen kannten den Goldfisch schon vor mehr als 1000 Jahren und pflegten ihn in besonderen Porzellangefäßen oder in Gartenteichen. Im Laufe der Jahrhunderte sind sowohl in China als auch in Japan, wo der Goldfisch von China aus hingelangte, zahlreiche Form- und Farbspielarten entstanden. Die ersten Goldfische kamen 1691 nach England. Um etwa die gleiche Zeit, wahrscheinlich zusammen mit chinesischem Porzellan, gelangten sie auch nach Portugal, von da aus auch in andere Länder. Sie sind hier und da auch verwildert. Während die einfache Form des Goldfisches durch die massenweise Zucht relativ billig geworden ist, gelten auserlesene Exemplare der Goldfischabarten immer noch als Kostbarkeiten. Vor allem gilt das noch für die asiatischen Länder.

 

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